SORGLOS

SORGLOS - Smarte Robuste Regenerativ Gespeiste Blackout-feste Netzabschnitte

Die Erweiterung der Verteilnetze um Smart Grid-Technologien bietet die Chance, mit Hilfe von innovativen Regelstrategien für dezentrale Erzeugungsanlagen neue Beiträge zur Versorgungssicherheit zu leisten. Im Forschungsprojekt „SORGLOS“ werden daher Methoden und Algorithmen entwickelt, um in einzelnen Netzabschnitten (Microgrids) mittels vorhandener dezentraler Erzeuger und Speicher sowie installierter Smart Grid-Technologien Blackout-Festigkeit zu erreichen. Dabei werden Schwarzstartfähigkeit bzw. sichere Netztrennung bei einem Blackout, Regelung von Erzeugung und Beeinflussung von Lasten sowie Speicherbewirtschaftung und Unterstützung beim Netzwiederaufbau untersucht. Der Aufwand für die konventionellen Methoden, um Versorgunssicherheit zu erreich, lässt sich dabei möglicherweise reduzieren, wodurch zusätzliche Systemkosten vermieden werden. Weiters werden im Projekt „SORGLOS“ auch die rechtlichen Grenzen und wirtschaftlichen Möglichkeiten dieser Betriebsmethoden betrachtet.

Projektziel:
Die Vision des Projekts „SORGLOS“ ist es, Versorgungsgebiete (Microgrids) mittels erneuerbarer Energiequellen und intelligenter Systemlösungen blackout-fest zu gestalten. Abbildung 1 links zeigt ein einfaches Symbolbild des netzgekoppelten Normalbetriebs. Bei Auftreten eines überregionalen Blackout-Ereignisses rettet sich das „SORGLOS“-Gebiet in einen stabilen Inselbetriebszustand (siehe rechts).

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Aus obigen Rahmenbedingungen ergeben sich folgende Hauptziele:

  1. Analyse bewährter Kriterien, welche eine geordnete Netztrennung vom öffentlichen Netz ermöglichen
  2. Entwurf eines robusten Systemansatzes, um im Versorgungsgebiet einen schnellen Netzwiederaufbau zu gewährleisten
  3. Entwurf von Regel- und Betriebsführungsalgorithmen, um einen stabilen Inselbetrieb nach der Trennung vom öffentlichen Netz zu gewährleisten
  4. Entworfene Regelalgorithmen leisten einen dynamisch stabilen Netzbetrieb (Echtzeitregelung)
  5. Energiemanagement stellt eine geordnete und ggf. über die Zeit angepasste Versorgung im Inselbetrieb über einen längeren Zeitraum (Szenarien basierend einige Stunden bis mehrere Tage ) sicher
  6. Schutz von Personen und Geräten ist auch nach Trennung vom öffentlichen Netz gewährleistet
  7. Analyse der Anforderungen und notwendiger Anpassungen der Komponenten, um eine Resynchronisation der Netzabschnitte mit dem externen Netz durchzuführen
  8. Szenarien basierende Ermittlung des nötigen Mindestbedarfs an dezentraler Erzeugung und Speicher (Größe und Art), um in kritischen Situationen konkrete Smart-Grid-Modellregionen als entkoppelte Microgrids zu betreiben
  9. Analysen der rechtlichen Aspekte einer temporären Inselbildung während externer Versorgungsunterbrechungen
  10. Wirtschaftliche Bewertung der Synergieeffekte „klassischer“ Smart-Grid-Systemkonfigurationen mit dem „SORGLOS“-Systemansatz
Vortrag1

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Datum: 00.00.2015
Ort: Wien

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Vortrag1

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Datum: 00.00.2015
Ort: Wien

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Ansprechperson:
Dr. in Andrea Kollmann

Projektmitarbeiter:
Gerold Muggenhumer, MSc.,
Dr. in Kathrin de Bruyn,
DI (FH) Markus Schwarz PMSc.,

Projektstatus: abgeschlossen (03/2013 – 02/2015)

Disziplinen:
Versorgungssicherheit

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