Smart Grids

Rechtliche Aspekte von Intelligenten Stromnetzen in Österreich (SMARAGD)

Die zunehmende Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen in das Elektrizitätssystem stellt die bestehende Netzinfrastruktur vor große Herausforderungen. So ist das bestehende Netz auf die bedarfsgerechte Einspeisung ins Übertragungsnetz durch zentrale Kraftwerke ausgelegt. Da die Stromerzeugung durch erneuerbare Energiequellen jedoch zumeist vom Wetter- und von der Tageszeit abhängig ist, ist eine bedarfsgerechte Erzeugung und Einspeisung nicht möglich. Ferner sind die zumeist kleinen Erzeugungsanlagen dezentral (z.B. auf den Hausdächern der Verbraucher) gelegen und speisen aufgrund ihrer Anlagengröße ins Verteilernetz ein, worauf dieses ursprünglich nicht ausgelegt wurde. Um dennoch die Versorgungssicherheit aufrecht zu erhalten ist es erforderlich, das Übertragungs- und das Verteilernetz auszubauen, wobei nunmehr auch das Verteilernetz „intelligent“ also mit Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) ausgestattet werden muss. Dadurch soll eine Optimierung des Gesamtsystems der Elektrizitätsversorgung erreicht werden – von der Gewinnung des Stroms über die Speicherung, den Transport, die Verteilung bis hin zur effizienten Verwendung. Die „Energiewende“ kann somit mittels eines Aus- bzw. Umbaus der (bestehenden) Netzinfrastruktur zu Smart Grids leichter bewältigt werden.

Das Projekt „SmaRAGd“ untersucht, inwieweit der geltende Rechtsrahmen die Realisierung von derartigen „Smart Grids“ im Bereich der Stromnetze ermöglicht bzw. welche Konfliktfelder sich bei der Umsetzung dieser neuen Technologie ergeben. Dabei wurde die Rechtsanalyse auf folgende Themenkomplexe begrenzt:

–   Darstellung der Ausgangssituation für Smart Grids in Österreich
–   Smart Grids und die bundesstaatliche Kompetenzverteilung
–   Smart Grids und Behördenzuständigkeit
–   Netzautomatisierung und Verbrauchsteuerung in Aktiven Verteilnetzen – das Grundrecht auf Datenschutz
–   Verfassungsrechtliche Grenzen verbrauchssteuernder Netzautomatisierung (Grundrechte)
–   Rechtliche Aspekte zu Regel- und Ausgleichsenergie in einem Aktiven Verteilnetz
–   Smart Grids und Entflechtung
–   Dezentrale Erzeugung
–   Energieeffizienter Ausgleich Erzeugung – Verbrauch / flexible Preismodelle und
–   Energiespeicher / Elektromobilität.

Im Ergebnis zielt das Projekt „SmaRAGd“ darauf ab, sachlich begründbare Änderungs- bzw. Ergänzungsvorschläge der bestehenden Rechtslage aufzuzeigen, die zur Einführung von Smart Grids in Österreich notwendig bzw. empfehlenswert erscheinen.

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Endbericht des Projekts Smart Grids

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Datum: 00.00.2015
Ort: Wien

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Datum: 00.00.2015
Ort: Wien

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Dieses Projekt (829891) wurde vom Klima- und Energiefonds im Rahmen von „Neue Energien 2020″ gefördert.

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