Future District Heating System Linz

Sondierung neuer Konzepte für zukünftige Energietransformationen im Linzer Wärmesystem

Anfang April startete das nationale Forschungsprojekt „Future District Heating System Linz – Sondierung neuer Konzepte für zukünftige Energietransformationen im Linzer Wärmesystem“. Die Projektleitung wird vom Energieinstitut an der JKU Linz übernommen, Projektpartner sind zudem Linz AG und AIT.

Synopsis des Projekts: Während die Linzer Fernwärme-Infrastruktur bereits jetzt ein sehr gutes Niveau mit hoher Kontinuität aufweist, ist zur langfristigen Gewährleistung einer versorgungssicheren, leistbaren und insgesamt nachhaltigen Wärmeversorgung sowie zur Etablierung eines smarten Industriestandortes und eines smarten Ballungsraumes der Übergang zur nächsten, „smarten“ Generation der Fernwärme notwendig. Ziel des gegenständlichen Projektes ist die Sondierung der technischen Potentiale zur Integration industrieller Abwärme in Fernwärmesysteme und die Bewertung der damit verknüpften Einbindung von Großwärmespeichern, Großwärme-pumpen, back-up-Systemen sowie die Identifizierung von innovativen Finanzierungsmöglichkeiten zur Realisierung der damit verbundenen Investitionen. Die Untersuchungen erfolgen anhand der Stadt Linz, sind aber beispielgebend für andere Industriestandorte in Österreich. Durch das Projekt initiierte Umsetzungen sind ein wesentlicher Schritt, um eine „smarte“ Wärmeversorgung für den Linzer Ballungsraum langfristig sicherzustellen.

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Datum: 00.00.2015
Ort: Wien

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Datum: 00.00.2015
Ort: Wien

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Das Projekt (853169) wird im Rahmen des Forschungsprogramms Smart Cities Demo des Klima- und Energiefonds gefördert.

Socioeconomic cost-benefit-analysis of seasonal heat storages in district heating systems with industrial waste heat Integration

Auf Science Direct finden sie ab sofort den Artikel „Socioeconomic cost-benefit-analysis of seasonal heat storages in district heating systems with industrial waste heat Integration“ in englischer Sprache.

In diesem Beitrag wird die Fallstudie der Industriestadt Linz (Österreich) vorgestellt und die Vor- und Nachteile der saisonalen Wärmespeicherung aufgezeigt. Das Zusammenspiel zwischen dem Speichersystem mit optimaler Kraft-Wärme-Kopplung und der industriellen Abwärmeintegration wird erläutert. Darüber hinaus werden die wichtigsten Parameter des Wärmespeichers zur Erreichung der Wirtschaftlichkeit hervorgehoben. Ein Hauptergebnis ist, dass die Anzahl der Jahreszyklen für einen saisonalen Wärmespeicher entscheidend ist. Die Amortisationszeit wird auf etwa 20 Jahre berechnet und erweist sich als äußerst empfindlich gegenüber Veränderungen der Strom-, Gas- und CO2-Preise.

Für den vollständigen Artikel klicken Sie hier.

 

Simulation based evaluation of large scale waste heat utilization in urban district heating networks: Optimized integration and operation of a seasonal storage

Auf Science Direct finden sie ab sofort den Artikel „Simulation based evaluation of large scale waste heat utilization in urban district heating networks: Optimized integration and operation of a seasonal storage“ in englischer Sprache.

Dieser Beitrag zeigt, dass ein strategischer Betrieb des Saisonspeichers die Anzahl der Ladezyklen erhöhen und damit den Umsatz des Systems deutlich steigern könnte. Dies ist vor allem auf die kombinierte Nutzung des Speichers in einem saisonalen Ansatz zur Verlagerung der Abwärme vom Sommer auf den Winter zurückzuführen und als kurzfristiger Puffer angedacht. Dadurch werden die Gewinne aus der aktiven Teilnahme am Strommarkt mit den bestehenden Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen erhöht.

Für den vollständigen Artikel klicken Sie hier.

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