Black Ö.1

Blackouts in Österreich Teil I – Analyse der Schadenskosten, Betroffenenstruktur und Wahrscheinlichkeiten großflächiger Stromausfälle

Projektinhalt: 

Das Projekt „Blackouts in Österreich“ analysiert die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen von großflächigen Ausfällen im österreichischen Stromnetz. Kleinere bis mittelgroße Stromausfälle treten in Österreich ungefähr 10.000-mal im Jahr auf. Diese Unterbrechungen sind meist lokal begrenzt und dauern durchschnittlich etwa 70 Minuten. Die Netze werden zunehmend belastet, gleichzeitig die Infrastruktur zu gering ausgebaut. Diese Konstellation lässt die Wahrscheinlichkeit großflächiger Ausfälle mit katastrophalen Auswirkungen für die heimische Wirtschaft und Bevölkerung jedoch immer stärker steigen. Frühere Studien (Brauner, 2003; Reichl et al. 2006) konnten nur Indizien für das Ausmaß und die Kosten derartiger großflächiger Stromausfälle geben. Der erste Teil des Projekts „Blackouts in Österreich“ erarbeitet hingegen eine hinsichtlich des Detailgrads sowohl für Österreich als auch für den europäischen Raum einzigartige Bottom-up-Analyse der Schadenskosten, der Betroffenenstruktur und der Wahrscheinlichkeiten großflächiger Stromausfälle erarbeiten.
Das durchführende Konsortium umfasst Experten aus den Wissenschaftsbereichen Technik, Statistik, Volkswirtschaft und den Sozialwissenschaften. Die geplanten, durchgeführten und evaluierten Analysen binden Konsumenten des Gutes „Versorgungssicherheit“ sowie Verantwortliche im Bereich der Netzinfrastruktur ein. Damit ist eine umfassende, ausgewogene und der wissenschaftlichen Exzellenz entsprechende Informationsbasis für die Entscheidungsträger auf allen Ebenen sichergestellt.

Resultate aus BlackÖ.1:

Endbericht:

Der Endbericht liegt als  Langfassung   vor.

Bewertungsmodell:

In diesem Projekt wurde das ökonomische Bewertungsmodell APOSTEL (Austrian Power Outage Simulation Tool of Economic Losses) entwickelt und 2011 präsentiert. Auf dieses rein österreichische Bewertungsmodells aufbauend wurde in mehrjähriger Arbeit ein EU27-weites Bewertungsmodell entwickelt, das nun APOSTEL ersetzt und seit Anfang 2014 fertiggestellt ist. Auf dieses EU27-weite Tool können sie zugreifen unter www.blackout-simulator.com.

 

Veröffentlichungen in Fachzeitschriften:

Re-focussing research efforts on the public acceptance of energy infrastructure: A critical review

A censored random coefficients model for the detection of zero willingness to pay

The value of supply security: The costs of power outages to Austrian households, firms and the public sector

Der volkswirtschaftliche Verlust durch Stromausfälle: Eine empirische Analyse für Haushalte, Unternehmen und den öffentlichen Sektor

Power Outage Cost Evaluation: Reasoning, Methods and an Application  

 

Das Projekt in den Medien:

The costs of blackouts in Europe – Bericht auf CORDIS

Artikel in der „Bezirksrundschau Linz“, 03. Dezember 2014

Artikel im „Wirtschaftsblatt“, 29.10.2014

Artikel in der „Kleinen Zeitung“, 13. Oktober 2014 

Artikel in der „Presse“, 20. September 2014   Errata: Im Artikel wird fälschlicherweise von Wien Energie berichtet. Die korrekte Bezeichnung des unbundelten Projektpartners lautet Wiener Netze.

Artikel im Magazin „Trend“, Mai 2012

Artikel zur „ORF Wissenschaftssendung Newton“, 19. Mai 2012

Artikel im „Kurier“, 11. April 2012

Artikel im „Standard“, 27. März 2012

Artikel im „Kurier“, 09. November 2011

Artikel in der Wochenzeitung „Tips“, November 2011

Artikel in „die Presse am Sonntag“, 16. Oktober 2011

Vortrag1

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Datum: 00.00.2015
Ort: Wien

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Datum: 00.00.2015
Ort: Wien

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