Black Ö.2

Blackouts in Österreich Teil II - Blackoutprävention und -intervention im österreichischen Stromnetz

Projektinhalt:
Struktur und Erzeugungsmix der elektrischen Energieversorgungssysteme befinden sich im Wandel. Es ist abzusehen, dass die Beanspruchungen der Netze hinsichtlich Belastungen und Stabilität weiter steigen. Analysen in BlackÖ.1 zeigten, dass das Risiko von großflächigen Blackout-Ereignissen bei den für die Zukunft erwarteten höheren Netzbelastungen zunimmt und es somit eine ernsthafte Gefährdung der öffentlichen Sicherheit bedeutet.

Vor allem der Ausbau und die vorrangige Netzintegration hochvolatiler Wind- und Photovoltaikanlagen sowie die prognostizierte Zunahme des inländischen Elektrizitätsverbrauchs, der europäischen Stromtransite und des notwendigen Informationsaustausches in vertikal desintegrierten Elektrizitätsversorgungsunternehmen gefährden die bisher hohe Versorgungssicherheit mit elektrischer Energie in Österreich.

Um die Versorgungssicherheit auch in Zukunft gewährleisten zu können, müssen die Energiesysteme entsprechend dieser geänderten Rahmenbedingungen weiterentwickelt werden. Hierfür sind einerseits präventive Maßnahmen wie die Anpassung der Netze an zukünftige Belastungen und sozio-ökonomischen Ansätze nötig. Andererseits sind effektive intervenierende Mechanismen und Strategien zum schnellen Krisenmanagement und Wiederaufnahme der Stromversorgung bei großflächigen Störungen erforderlich. Darüber hinaus gilt es, auch das Bewusstsein bei den Katastrophenschutzbehörden und insbesondere bei der Bevölkerung selbst zu stärken, dass ein solches Szenario realistisch ist und die Bewältigung über das unmittelbare Krisenmanagement bei den Netzbetreibern hinausgehen muss.

Wie BlackÖ.1 gezeigt hat, werden solche Maßnahmen derzeit nur in ungenügendem Umfang umgesetzt. Dies hat neben den finanziellen Restriktionen vor allem zwei Ursachen:

  1. Es fehlen genaue Quantifizierungen der Wirkung der  einzelnen potenziellen Maßnahmen zur Minimierung der Wahrscheinlichkeit  von großflächigen Ausfällen, was eine Selektion der effektivsten Maßnahmen  erheblich erschwert.
  2. Das Wissen, unter welchen Bedingungen die Bevölkerung  bereit ist, die – teilweise mit einer Beeinträchtigung der Lebens- und  Umweltqualität einhergehenden – Maßnahmen zur Stärkung der Elektrizitäts-Versorgungssicherheit  zu unterstützen, ist nicht in ausreichendem Umfang vorhanden.

BlackÖ.2 zielt darauf ab, diese beiden Ursachen für das Fehlen ausreichender Maßnahmen-Implementierungen zu analysieren und politischen EntscheidungsträgerInnen sowie Netzverantwortlichen Empfehlungen abzugeben.

Vortrag1

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Datum: 00.00.2015
Ort: Wien

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Datum: 00.00.2015
Ort: Wien

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