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Analysis of Customer Conception for Energy Provision and Transmission

Projektinhalt:

Die exzellente energieinfrastrukturelle Ausstattung Oberösterreichs geht mit einer hohen Versorgungssicherheit mit Energie einher und ist im internationalen Vergleich konkurrenzlos. Sie bedeutet für Oberösterreich einen oftmals ausschlaggebenden Standortvorteil im Wettbewerb um internationale Konzernansiedelungen. Nicht zuletzt haben die Antragsteller errechnet, dass etwa ein 5-stündiger Stromausfall an einem Werktag Vormittag die oberösterreichische Volkswirtschaft ca. 60 Millionen Euro kosten würde (siehe http://energyefficiency.at/web/projekte/blacko.html ).

Trotzdem werden Energieinfrastrukturen immer mehr zur Achillesferse hochtechnologisierter Wirtschaftsräume. Sowohl der steigende Stromtransportbedarf der letzten Jahrzehnte verlangt nach massiven Investitionen in die Energieinfrastruktur, als auch die Anstrengungen zu einer Realisierung von Smart Grids als essentielle Voraussetzung einer großvolumigen Einbindung erneuerbarer Energieträger in die bestehenden Stromnetze. So müssen verschiedenen Studien  zufolge neue Stromleitungen auf allen Spannungsebenen gebaut werden, die Trafo- und Schaltanlagen nach und nach durch intelligentes Equipment ersetzt werden und die Speicherung von Elektrizität durch den Neu- und Ausbau von Pumpspeicherkraftwerken (und anderen Speichertechnologien) verstärkt ermöglicht werden. Die Mehrheit der Bevölkerung stuft diese Infrastrukturprojekte als grundsätzlich wichtig für die Zukunft ein. Trotzdem lehnen die jeweils unmittelbar betroffenen AnrainerInnen deren Umsetzung nahezu vollständig ab. Oft werden solche bedeutenden Projekte mehr als ein Jahrzehnt verzögert oder scheitern letztendlich. Davon sind oftmals Projekte mit hoher oberösterreichischer Beteiligung betroffen, weshalb die oberösterreichische Wirtschaft unter anderem das sogenannte Not-In-My-Back-Yard-Problem von der  als besonders hemmend für eine weitere positive Entwicklung sieht. Aber auch das Erreichen der ambitionierten Ziele für den Einsatz erneuerbarer Energieträger selbst schafft großen Bedarf für die Umsetzung von Projekten, denen die (lokale) Bevölkerung häufig ambivalent gegenübersteht. So hinkt gerade Oberösterreich als Bundesland mit den zweitgrößten Potenzialen für Windkraftanlagen nicht zuletzt wegen Widerständen der AnrainerInnen seinen Ausbauplänen hinterher.

Dieses Problem nimmt die kontinentale europäische Forschung erst in den letzten Jahren wahr. Die bisher in Oberösterreich forcierten Lösungsansätze zeigten nicht den gewünschten Erfolg. Jedoch hat die Auseinandersetzung mit diesem Thema auf Grund der früher erfolgten Liberalisierung der Energiemärkte in den USA und Großbritannien eine wesentlich längere Tradition. Forschungsgruppen beschäftigen sich dort auf höchstem (universitärem) Niveau mit der qualitativen und quantitativen Analyse dieser Problematik und mit der Ableitung von Strategien, um die Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber solchen Infrastrukturprojekten zu erhöhen.
Die oberösterreichische Forschung (zu diesem Thema aus dem Kerngebiet der Life Sciences) ist rasch an das Niveau von Top-Forschungseinrichtungen in den USA und Großbritannien heranzuführen. Damit sollte sie in der Lage sein, die oberösterreichische Wirtschaft bestmöglich bei der Umsetzung der essenziellen Energieinfrastrukturprojekte zu unterstützen. Daher ist ein intensiver Austausch mit einem international führenden Forschungsinstitut in diesem Bereich notwendig.

Stakeholderworkshop

Im Rahmen des Projekts wurde ein Stakeholderworkshop zum Thema „Akzeptanz von Energieinfrastrukturen“ durchgeführt. In diesem Stakeholderworkshop wurden ersten Ergebnisse der quantitativen und qualitativen Analyse des Projektteams vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Der Output des Workshops fließt maßgeblich in die Ergebnisse des Projekts ein.

Datum: 03.06.2014
Ort: Linz

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Dieses Projekt findet im Rahmen des Programms Regio 13 statt und wird aus Mitteln des Landes Oberösterreich und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

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