Makroökonomische Simulation

Eine Vielzahl von Entwicklungen des Energiesystems erfolgt aufgrund volkswirtschaftlicher Notwendigkeiten oder Anforderungen. Das Energieinstitut an der JKU Linz ist hierbei mit seiner Methodik in der Lage, verschiedenste Simulationen für die Volkswirtschaft und im Speziellen für das Energiesystem – von den Effekten einer Energiesteuererhöhung bis zu den Auswirkungen der Errichtung von Stromproduktionsanalgen – durchzuführen. Hierbei können direkte und indirekte volkswirtschaftliche Effekte auf über 500 Variablen wie z.B. auf Bruttoinlandsprodukt, Beschäftigte, privater Konsum, Stromverbrauch, etc. simuliert werden.
Das Energieinstitut hat in den vergangenen Jahren das volkswirtschaftliche Simulationsmodell MOVE selbst entwickelt und in einer Vielzahl an Forschungs- und Auftragsprojekten erfolgreich angewandt. MOVE ist eines der wenigen vorhandenen Simulationsmodellen, das sowohl volkswirtschaftliche als auch energetische Auswirkungen analysieren und quantifizieren kann. Es erfolgt hierbei eine stetige Weiterentwicklung, sodass im Moment das erweiterte Modell MOVE2 mit dem Zusatzmodul MOVE2SOCIAL (zur disaggregierten Analyse von Beschäftigungseffekten) eingesetzt werden kann.

Ihre Ansprechpersonen: Dr. Robert Tichler, Dr. Sebastian Goers